BIZZ Exklusiv
13.04.2015

„KWK-Förderung muss zum Strommarktdesign passen“

Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde

„Wie geht es weiter mit KWK?“, fragte BIZZ energy today hochkarätige Experten. Wir veröffentlichen in dieser Woche fünf Antworten. Hier: Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär (SPD) im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

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Die Kraft-Wärme-Kopplung leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unserer Energiewende-Ziele in Deutschland. Die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme ist effizient: Dadurch wird Primärenergie eingespart, CO2-Emissionen werden reduziert. Die KWK-Technologie trägt somit wesentlich dazu bei, unsere nationalen Klimaschutzziele zu erreichen.

Sie ist zudem wichtiges Bindeglied zwischen Strom- und Wärmemarkt. Bei einer fluktuierenden Stromerzeugung durch erneuerbare Energien sind KWK-Anlagen der öffentlichen Versorgung besonders geeignet. Sie tragen zur Versorgungssicherheit bei und können flexibel auf Stromerzeugung durch Wind und Sonne reagieren.

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Deshalb ist es der Bundesregierung wichtig, im Rahmen der anstehenden Novellierung des KWK-Gesetzes verlässliche Perspektiven für diese Technologie aufzuzeigen. Wichtig ist, dass die KWK-Förderung zum Strommarktdesign passt. Darüber hinaus gilt es, die Kosten im Blick zu behalten. Deshalb werden wir die Weiterentwicklung des KWK-Gesetzes eng mit der Entscheidung über den künftigen Strommarkt verknüpfen.

Wenn die Grundsatzentscheidung steht, werden wir das KWK-Fördergesetz sehr schnell anpassen, um im KWK-Bereich Planungssicherheit zu schaffen.

Uwe Beckmeyer
Keywords:
Frage des Monats | KWK | Kraft-Wärme-Kopplung | Uwe Beckmeyer
Ressorts:
Governance | Markets | Community

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