Chemiebranche
05.06.2013

BASF goes China

BASF AG
Für BASF spielt die Musik künftig in Asien und vor allem in China.

Der Chemiekonzern BASF will in den nächsten sieben Jahren zehn Milliarden Euro in Asien investieren – vor allem in nachhaltige Produkte sowie grüne Energien.

Der Schwerpunkt der Investitionen liegt dabei auf Nachhaltigkeit und die Entwicklung ressourcenschonender Technologien, wie der Ludwigshafener Konzern verkündete. Im Jahr 2020 will das Unternehmen rund 25 Milliarden Euro in der Boomregion verdienen.  Asien-Pazifik werde in den kommenden Jahren der am schnellsten wachsende Markt für die chemische Industrie bleiben, kommentierte Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei BASF und verantwortlicher Manager für die Region. 

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Über sechs Prozent Wachstum jährlich

Zuletzt erzielte BASF gut ein Fünftel des Konzernumsatzes von 79 Milliarden Euro in Asien. Das Unternehmen schätzt die jährliche Wachstumsrate für die Chemieproduktion in der Region bis 2020 auf 6,2 Prozent. Zum Vergleich: Der weltweite Durchschnitt liegt bei 4 Prozent. Die erwartete Umsatz in sieben Jahren von 25 Milliarden Euro basiert auf diesem zusätzlichen Wachstum von zwei Prozentpunkten.

Die Ludwigshafener folgen mit ihrem geplanten Invest einem Branchentrend. Schon zuvor haben Bayer und Lanxess verkündet massiv in die Asien investieren zu wollen.

Klimafreundliches Bauen, umweltverträgliche Lacke und nachhaltigere Verpackungen sowie energieeffiziente Fahrzeuge, erneuerbare Energien und eine ressourcenschonendere Landwirtschaft stehen auf der Produkpalette des Chemieriesen BASF.  Zudem sollen neue Forschungseinrichtungen in den Bereichen Elektronik- und Batteriematerialien, Katalyse, sowie bei Polymeren aufgebaut werden. Außerdem plane BASF neue Märkte in der Mongolei, Laos, Myanmar und Kambodscha zu erschließen.

nhp
Keywords:
BASF | Asien | Chemie | Nachhaltigkeit
Ressorts:
Markets

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