Bilanz
25.10.2013

BASF mit soliden Zahlen

Foto: BASF

Der Chemieriese verdiente im abgelaufenen Quartal besser als erwartet. Für einmaliges Wachstum sorgte eine Übernahme im Öl- und Gas-Sektor. Gut läuft auch das Geschäft mit der Automobilindustrie.

Am Freitag legte das Chemieunternehmen aus Ludwigshafen Zahlen für das dritte Quartal vor. Der Umsatz stieg demnach leicht auf 17,7 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern (Ebit) lag bei 1,7 Milliarden Euro und damit leicht über den Erwartungen von Analysten.

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BASF-Vorstandschef Kurt Bock sprach von einem soliden Ergebnis. Er rechne damit, dass sich die Weltwirtschaft zum Jahresende weiter beleben wird. Beim Umsatz will das Unternehmen den Wert von 2012 übertreffen. Der hatte bei knapp 72 Milliarden Euro gelegen. Der Kurs der BASF-Aktie stieg am Freitag um mehr als ein Prozent auf über 75 Euro.

Etwas stockend verläuft derzeit das Kerngeschäft mit chemischen Produkten. Mit 4,2 Milliarden Euro lag der Umsatz hier zwischen Juli und September acht Prozent unter dem Vorjahreswert. 

Im Öl- und Gasgeschäft stieg der Umsatz deutlich um rund 25 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Ein Grund ist die Übernahme der Aktivitäten von Statoil in Norwegen zum 31. Juli.

120 Milliarden im Zuliefergeschäft

Besser lief dagegen das Geschäft mit Kunststoffen und Katalysatoren für Autos. Hier stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent. Das Geschäft mit der Automobilbranche wächst. Nach einer Prognose von BASF könnte der globale Chemiemarkt für Fahrzeugprodukte im Jahr 2020 bereits 120 Milliarden Euro erreichen.

BASF liefert neben Katalysatortechnik unter anderem Kunststoffe für Fahrzeugkarosserien sowie Batteriematerialien für Elektroautos.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
BASF | Chemie | E-Mobilität
Ressorts:
Finance

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