Internationale Presseschau
15.10.2013

Briten fehlt Know-how für Atommeiler

depositphotos, Chris Pole
Das ehemalige Kernkraftwerk Winfrith war bis 1990 in Betrieb

Britische Unternehmen dürften beim Bau des neuen Atomkraftwerks Hinkley nur eine Nebenrolle spielen. Laut französischem Energieriesen EDF fehle auf der Insel für das 14 Milliarden Pfund teure Projekt das nötige Fachwissen.

Die Mitteilung des Projektentwicklers EDF  kommt kurz vor Ende der Verhandlungen mit der britischen Regierung, wie der Londoner Guardian berichtet. Dabei geht es unter anderem darum, wie stark die britischen Verbraucher über ihre Stromrechnung an den Kosten des Projekts zu beteiligen sind.

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Während die britischen Verbraucher womöglich die Zeche für den Bau der ersten Atomanlage seit fast 20 Jahren zahlen, gehen die meisten Verträge an den britischen Versorgern vorbei. Ein EDF-Vertreter betonte,  britische Unternehmen hätten mit den komplexen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Atomindustrie zu kämpfen. „Es gibt einige kritische Faktoren, bei denen Großbritannien schlichtweg seine Fähigkeiten verloren hat.“ 

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Redaktion
Keywords:
Großbritannien | Internationale Presseschau | Atomkraftwerk
Ressorts:
Technology | Markets

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