Internationale Presseschau
22.05.2014

China öffnet sich privaten Investitionen

depositphotos

Peking möchte künftig für 80 nationale Großprojekte private Investoren zulassen – diese überwiegend aus dem Energiebereich. Analysten kritisieren seit Langem die ineffizienten Investments der Staatskonzerne.

Die chinesische Behörde für Entwicklung und Reformen (NDRC) hat auf ihrer Webseite 80 große nationale Bauvorhaben aufgelistet, an denen sich private Investoren beteiligen können. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will Peking in Bereichen wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft die Monopolstellung staatseigener Unternehmen abschwächen.

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Premierminister Li Keqiang hatte laut Reuters bereits im vergangenen Monat die Öffnung für private Investitionen angekündigt. Die konkreten Projekte nannte er damals jedoch nicht. Auf der jetzt veröffentlichten Liste stehen Vorhaben aus den Bereichen Kommunikation und Infrastruktur. Der Großteil kommt allerdings aus dem Energiebereich, darunter ein Flüssiggas-Terminal sowie ein Wasserkraftwerk in der Provinz Sichuan im Südwesten. 

Analysten kritisieren die Investments von Staatskonzernen sowie von Kommunalregierungen als ineffizient. Laut Reuters hat sich dort bis Juni vergangenen Jahres ein Schuldenberg von drei Billionen US-Dollar aufgetürmt.

 

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Daniel Seeger
Keywords:
China | Internationale Presseschau | Energiepolitik
Ressorts:
Markets

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