Netzausbau
03.08.2012

Stromtrassen lassen auf sich warten

Die Bundesnetzagentur verkündet eine weitere Hiobsbotschaft: Erneut kommt es zu Verzögerungen bei den wichtigsten Netzausbauprojekten.

Bei 15 der 24 wichtigsten Projekte zum Netzausbau gibt es weiter teils deutliche Verzögerungen von einem bis zu fünf Jahren. Dies geht aus heute veröffentlichten Daten zum Fortschritt der Vorhaben aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG-Monitoring) hervor. „Bereits die Daten des ersten Quartals 2012 hatten Anlass zur Sorge gegeben. Der weiterhin schleppende Ausbau ist Beleg für den dringenden Handlungsbedarf“, betonte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

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Unter anderem werde sich die Inbetriebnahme der Vorhaben in Lauchstädt-Redwitz und Redwitz-Grafenrheinfeld aufgrund der Komplexität der Verfahren um ein weiteres Jahr verzögern. Positiv seien dagegen der Baubeginn im schleswig-holsteinischen Teil der Trasse Hamburg-Schwerin sowie Baufortschritte zwischen Osterath und Weißenthurm zu bewerten.

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Die bundesweiten Zahlen blieben im zweiten Quartal 2012 unverändert auf dem Stand von Mai: 214 von insgesamt 1.834 Kilometern EnLAG-Leitungen sind bisher realisiert. Von 24 geplanten Leitungen sind bisher nur zwei in Betrieb.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Netzausbau | Bundesnetzagentur
Ressorts:
Governance

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