E-Mobilität
25.01.2016

Elektromobilität: China fährt Deutschland davon

foto: Flickr/inhabitat
China's BYD EV.

Der Electric Vehicle Index der Unternehmensberatung McKinsey sieht China als Gewinner beim Absatz von E-Autos. Das Reich der Mitte ist von Platz acht auf sechs vorgerückt.

 

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China fährt in eine elektrische Zukunft. Fast 50.000 E-Autos wurden im dritten Quartal 2015 neu zugelassen. Damit rückt das Land bei dem von McKinsey kürzlich veröffentlichten Electric Vehicle Index um zwei Plätze nach vorne auf Platz sechs. „Die großzügigen Anreizprogramme der chinesischen Behörden und das ausgeweitete Produktangebot vom Kleinwagen bis zum SUV spielen hier sicher eine Rolle“, sagt McKinsey-Berater Thomas Luk. In Norwegen haben Stromer weiterhin den größten Anteil am Markt. Über die vergangenen fünf Jahre verzeichnet das Land durchschnittlich sieben Prozent Marktanteil für E-Autos. Mehr als 60.000 E-Fahrzeuge sind auf Norwegens Straßen unterwegs. Platz zwei belegen die Niederlande, gefolgt von Frankreich. Deutschland bleibt wie im Vorjahr auf Platz zehn.

Auch die Londoner Think Tank „Carbon Tracker Initiative“ räumt China beim Ausbau der E-Mobilität große Chancen ein. „In China treibt die Sorge um die Luftqualität die Nachfrage nach sauberen Fahrzeugen in die Höhe“, sagt James Leaton, Forschungsleiter der Carbon Tracker Initiative

Redaktion
Keywords:
E-Mobilität | China | Deutschland | McKinsey | Niederlande | Norwegen | Marktanteil | Frankreich | Electric Vehicle Index
Ressorts:
Markets

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