Batterien
06.09.2017

Eon koppelt US-Windparks mit Stromspeichern

Foto: Eon
Der Eon-Stromspeicher "Iron Horse" im US-Bundesstaat Arizona

Der deutsche Energieversorger Eon rüstet zwei texanische Windparks mit großen Batterien nach. Mit den Anlagen, die Stromnetze gegen Schwankungen puffern sollen, liegt er im Trend.

Eon hat in den USA mit dem Bau des Energiespeicherprojekts „Texas Waves“ begonnen. Zwei 10-Megawatt-Speicher werden an den Standorten der bereits existierenden Eon-Windparks Pyron und Inadale im Westen des Bundesstaats Texas errichtet. Sie sollen für den Netzbetreiber Electric Reliability Council of Texas rasch auf Veränderungen des Energiebedarfs reagieren. Die Speicher sollen Ende 2017 in Betrieb gehen.

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Bei den „Texas Waves“-Speichern handelt es sich nach Angaben von Eon erst um das zweite und dritte netzgekoppelte Lithium-Ionen-Batteriesystem auf dem US-Markt. Das erste Eon-Speicherprojekt „Iron Horse“ umfasst eine 10-Megawatt-Batterie und eine dazugehörige zwei Megawatt-Solaranlage südöstlich von Tucson in Arizona. Die Anlage ist für den Energieversorger Tucson Electric Power im Einsatz.

Auch Tesla kombiniert Windparks und mit Batterien

Die Kombination von erneuerbaren Energien mit Energiespeichern liegt weltweit im Trend. So hat der Elektroautopionier Tesla jüngst angekündigt, Windparks in den USA und Australien mit großen Batterien nachzurüsten.

In der nordfriesischen Gemeinde Braderup hat man sich inzwischen mit einem Stromspeicher gegen eine eintägige Dunkelflaute abgesichert - zumindest theoretisch. Denn Batteriespeicher werden in der Regel nicht dazu genutzt, um vollgeladen auf Energieflauten zu warten, sondern sind in der Regel halbgeladen im Netz, um kurzfristige Schwankungen abzupuffern. Diese Netzstabilisierungsleistungen werden von den Netzbetreibern finanziell honoriert.

Thomas Bauer
Keywords:
Eon | Stromspeicher | Batterie | Windenergie | USA
Ressorts:
Technology | Markets

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