Brennstoffzellen-Heizung
30.06.2017

Förderung auf Unternehmen ausgeweitet

Bisher bezuschusste der Staat den Einbau von Brennstoffzellen-Heizungen nur in Privatwohnungen. Ab Juli wird sich das ändern.

Kleine und mittlere Unternehmen, Contractoren und Kommunen können vom 3. Juli an staatliche Förderung beantragen, wenn sie Brennstoffzellen-Heizungen in Nichtwohngebäuden einbauen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie will damit das Mitte 2016 aufgesetzte „Technologie-Einführungsprogramm“ noch attraktiver machen. „Die Neuerungen für den gewerblichen Bereich sind ein wichtiger Faktor, um diese hocheffiziente und zukunftsweisende Technologie breitenwirksam in den Markt zu bringen“, sagt Staatssekretär Rainer Baake (Grüne).

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Die bisherigen Konditionen gelten auch für alle neuen Antragsteller: Der Staat fördert stationäre Brennstoffzellen-Heizungen in den Leistungsklassen von 0,25 bis 5,0 Kilowatt elektrischer Leistung in neuen sowie in bestehenden Gebäuden. Die Förderung ist nach der Leistung der Anlage gestaffelt. Anträge können über die Förderbank KfW in dem Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ gestellt werden.

Förderung auch für Wärmenetze 4.0

Darüber hinaus fördert der Staat vom 1. Juli an Wärmenetze der „4. Generation“, die einen hohen Anteil erneuerbarer Energien aufweisen, Abwärme effizient nutzen und ein deutlich niedrigeres Temperaturniveau als klassische Wärmenetze haben.  Solche Systeme könnten durch die Kombination von Wärmepumpen und saisonalen Großwärmespeichern zusätzliche Flexibilität für den Strommarkt bereitstellen, heißt es. Außerdem böten sie Chance, nur schwer dämmbare Gebäude mit hohen Anteilen CO2-armer Wärme zu versorgen. Bisher konnte nur für Einzeltechnologien und -komponenten Förderung beantragt werden.

Die Redaktion
Keywords:
Brennstoffzellen-Heizung | Förderung | Wärmenetze 4.0 | KfW
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