Netzausbau
05.01.2015

Gabriel setzt Bayern Ultimatum

depositphotos.com

Der Bundeswirtschaftsminister fordert von dem Freistaat noch im Januar eine Entscheidung zu den geplanten Nord-Süd-Stromtrassen.

 

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Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) rechnet mit höheren Strompreisen in Bayern, sollte sich der Freistaat weiter gegen den Bau neuer Trassen stemmen.

„Die CSU tut sich schwer damit zu akzeptieren, dass es ohne neue Stromleitungen keine sichere Stromversorgung gibt“, sagte Gabriel laut Zeitungsbericht. Bayern müsse sich im Januar endgültig für die beiden geplanten Stromtrassen nach Süden entscheiden. Andernfalls werde es bitter für die bayerische Wirtschaft.

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Der Streit um die Pläne der Bundesregierung zum Netzausbau entzündete sich vor allem an der Nord-Süd-Leitung Suedlink, die Schleswig-Holstein mit Bayern und Baden-Württemberg verbinden soll, sowie an der Gleichstrompassage Süd-Ost, die Strom von Sachsen-Anhalt in die Nähe von Augsburg leiten könnte.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hatte ein Moratorium für die geplanten Stromtrassen gefordert. Er will stattdessen neue Gaskraftwerke bauen, um die Stromversorgung zu sichern.

Daniel Zugehör
Keywords:
Sigmar | Bundeswirtschaftsminister | Horst Seehofer | SPD | CSU | Bayern | Stromtrassen | Netzausbau | Sued-Link
Ressorts:
Finance | Governance | Community

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