Mobilität
05.07.2012

Hybrid-Antrieb im Trend

Hybridfahrzeuge sind eine Brückentechnologie hin zu 100 Prozent Elektro, urteilt das Bankhaus Metzler. Erst gegen Mitte des kommenden Jahrzehnts seien Tesla & Co massentauglich. Deutsche Autohersteller nutzen den Hybrid-Trend nur teilweise.

Lange Ladezeiten, geringe Reichweite und hoher Preis steht der Massentauglichkeit von Elektrofahrzeugen noch gut zehn Jahre im Weg. So zumindest schätzt Autoanalyst Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler die Situation ein. Nach eigenen Marktanalysen rechnet sein Bankhaus deswegen mit einem Hybrid-Boom. Lange Zeit als fauler Kompromiss geschmäht, entspräche der Hybrid inzwischen dem Interesse des Käufers an verbrauchs- und emissionsärmeren Fahrzeugen, erklärt Pieper.

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Geringerer Treibstoffverbrauch, niedrigerer CO2-Ausstoß und höhere Leistung gleiche dabei den etwas höheren Preis aus. Pieper rechnet für 2020 mit einem weltweiten Marktanteil bei Neuwagen von acht Prozent (heute rund 1,25 Prozent). Der Anteil neuer Elektrofahrzeuge läge dagegen bei etwa zwei Prozent.

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Unter den deutschen Autobauern nimmt momentan Porsche eine Vorreiterrolle ein. 5.188 Modelle des Cayenne und des Panamera wurden 2011 mit Hybridaggregaten verkauft, das entspricht knapp fünf Prozent am Konzernumsatz. Nachzügler sei laut Pieper Volkswagen. Nur rund 0,03 Prozent der im vergangenen Jahr abgesetzten Fahrzeuge fuhren mit der neuen Antriebstechnik.

Redaktion
Keywords:
E-Mobilität | Banken und Finanzinvestoren | Elektroauto | Elektromobilität
Ressorts:
Technology

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