Frage des Monats
15.03.2017

"Im Nebeneffekt würde die EEG-Umlage drastisch zurückgehen“

Foto: Wikipedia/Henning Schacht
Josef Göppel

Lesen Sie hier die Antwort des CSU-Bundestagsabgeordneten Josef Göppel auf unsere Frage des Monats: "Wie muss der Emissionshandel reformiert werden?" 

Der Emissionshandel muss dringend reformiert werden. Er muss verhindern, dass Kohlekraftwerke mit ihren hohen Klimafolgeschäden billiger anbieten können als Gaskraftwerke. Nach einer Marktbereinigung , in der die klimaschädlichsten Kraftwerke allmählich vom Netz gehen, erlaubt der Marktpreis auch wieder die Refinanzierung von Neuinvestitionen, vor allem in Wind-, Sonnen- und Blockheizkraftwerke.
Dann könnten staatliche Eingriffe verringert werden. Im Nebeneffekt würde die EEG-Umlage, welche die Differenz zwischen Großmarktpreis und Förderung misst, drastisch zurückgehen.
Endlich würde deutlich, dass erneuerbare Technologien bei Kraftwerksneuinvestitionen keine Mehrkosten mehr verursachen. Das Europäische Parlament geht beim Emissionshandel den richtigen Weg:
Jedes Jahr soll die Zertifikatsmenge um 2,2 statt wie bisher 1, 74 Prozent sinken. 800 Millionen Zertifikate sollen endgültig gelöscht und die Reservemenge vergrößert werden. Dieser Beschluss darf in den Verhandlungen mit Kommission und Nationalregierungen nicht weiter verwässert werden. Ich halte ergänzend einen CO2-Mindestpreis für wichtig, der Schritt für Schritt in allen Staaten gelten soll.
Die deutsche G 20 – Präsidentschaft  ist eine Chance, diese Harmonisierung der nationalen Klimapolitiken voranzubringen.

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Lesen Sie hier die Antwort von Joachim Pfeiffer, dem wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. 

Josef Göppel
Keywords:
Emissionshandel | EEG | Klimaschutz
Ressorts:
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