Wärmemarkt
05.12.2016

Jeder Neunte nutzt intelligente Thermostate

Foto: istock.com / simpson33
Per Handy-App regeln intelligente Thermostate die Temperatur der Heizkörper.

Beim Heizen ist smarte Haustechnik auf dem Vormarsch. Um Energiekosten zu sparen, setzt die Mehrheit der Deutschen aber immer noch auf bewährte Low-Tech-Methoden.

 

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Auf der Arbeit dauert es länger oder es bleibt doch noch Zeit für ein spontanes Treffen mit Freunden: In solchen Fällen helfen im Winter intelligente Thermostate beim Energiesparen. Sie heizen die eigenen vier Wände erst dann auf eine behagliche Temperatur hoch, wenn der Bewohner sich mit seinem Handy der Wohnung nähert oder das Ventil per App aufdreht. Inzwischen nutzt jeder Neunte diese Technik, das zeigt eine Umfrage des Vergleichsportals Toptarif und des Heizungsportals Thermondo.

Niedrige Heizkosten haben für viele der Befragten eine hohe Bedeutung, knapp 53 Prozent gaben an, ihr Heizverhalten deshalb einzuschränken. Allerdings brauchen mehr als 90 Prozent tagsüber Temperaturen von mindestens 20 Grad, um sich in der eigenen Wohnung wohlzufühlen.

Immerhin versuchen 47 Prozent, das Heizen so lange wie möglich hinauszuzögern. Dagegen heizen 32 Prozent, sobald die ersten kalten Tage da sind.

Während der kalten Jahreszeit greift die Mehrheit zu bewährten Energiespar-Tricks, die keine teure Technik erfordern, um Kosten zu sparen. Am häufigsten genannt wurden Stoßlüften, das Freiräumen von Heizkörpern sowie das Abdichten von Fenstern und Türen.

Manuel Berkel
Keywords:
Heizen | Wärmemarkt | Energieeffizienz
Ressorts:

Kommentare

Unsere Heizsysteme sind auf kontinuierlichen Betrieb ausgelegt.
Dieses Aus- Einschaltverhalten läuft dem zuwider. Folge die Anlagen müssen größer werden, weil die Heizlasten für mehr Spitzenbetrieb ausgelegt werden muss.Das Schimmelproblem in Wohnungen wird bei häufigeren Wechseln der Raumtemperatur noch erheblich größer werden.
Vorher wird die Feuchte im Mauerwerk steigen, damit der Dämmwert der Wände sinken und sich eine angestrebte Einsparung umkehren.
Aber es entspricht dem Trend, wie Vieles, auch wenn es sinnlos ist.

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