Umweltprogramm
24.01.2013

KfW finanziert smarte Chemie

Der Chemieriese Akzo Nobel will mit einer neuen Produktionsanlage den Quecksilberausstoß vermeiden und gleichzeitig den Stromverbrauch um ein Drittel senken. Die KfW-Tochter Ipex vergibt dafür einen Millionen-Kredit.

Die KfW Ipex-Bank unterstützt mit einem 120 Millionen-Euro-Kredit  eine Innovation in der Chemiebranche: Der Amsterdamer Konzern Akzo Nobel will die Produktionsverfahren für Chlor künftig umstellen. Die bisher eingesetzte Quecksilber-Amalgamanlage in Frankfurt soll bis zum Jahresende durch eine neue Membran-Elektrolyseanlage ersetzt werden.

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Die neue Technologie soll eine Stromeinsparung um fast 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Quecksilberamalgam-Verfahren ermöglichen. Darüber hinaus werden auch quecksilberhaltige Abwasserströme zukünftig vermieden.

Insgesamt erfüllt das Projekt die Kriterien des KfW-Umweltprogramms, aus dem die Mittel bereitgestellt werden. Die Finanzierung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen gehört zum Kerngeschäft der IPEX-Bank.

 

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Chemie | Chemiebranche | KfW-Förderprogramme | Ipex | Akzo Nobel
Ressorts:
Finance | Technology

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