Bonität
27.07.2012

Ratingagentur stuft RWE herab

Nachdem US-Ratingagenturen deutsche Banken herabgestuft haben, folgt nun der Essener Energieriese RWE. Der Konzern verliert die Bestnote – ihr Finanzvorstand reagiert unbesorgt.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit des Energieversorgers RWE um eine Stufe von A- auf BBB+ herabgesetzt; der Ausblick wurde allerdings von negativ auf stabil angehoben.

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Eine Abwertung verteuert die Beschaffung von frischem Geld. Der RWE-Finanzvorstand Rolf Pohlig rechnet jedoch damit, dass der Konzern weiterhin Zugang „zu attraktiven Konditionen“ am Anleihemarkt habe. „Wir gehen davon aus, dass dies auch nach der heutigen Entscheidung von Standard & Poor’s so bleibt.“ Das Unternehmen wird derzeit von Moody’s mit A3 (negativer Ausblick) sowie mit A- (stabiler Ausblick) von Fitch eingestuft.

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Die Investitionsausgaben sollen nach Konzernangaben in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden. Dennoch seien Milliardeninvestitionen geplant: In Sachanlagen sollen 2013 bis zu fünf Milliarden Euro fließen, in den beiden folgenden Jahren jeweils rund vier bis fünf Milliarden Euro.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Banken und Finanzinvestoren | Projektfinanzierung | RWE
Ressorts:
Finance

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