Globale Erwärmung
28.10.2015

Studie: Hitzewellen könnten Asiens Produktivität um ein Viertel senken

foto: flickr/Mac Qin
In SIngapur könnte die Produktivität in den kommenden drei Jahrzehnten um bis 25 Prozent sinken.

Wissenschaftler drängen auf Schutzmaßnahmen und warnen vor steigenden Kosten für Investoren.

 

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Eine aktuelle Studie warnt vor zunehmenden Hitzeperioden und Dürren in Asien. Als Folge prognostiziert das britischen Analysenhauses negative Auswirkungen auf die Produktivität der südostasiatischen Wirtschaft: Die Arbeitskraft in der Region könnte demnach bis 2045 um 25 Prozent sinken.

Innerhalb der kommenden 30 Jahre büßt Südostasien laut Analyse etwa 16 Prozent seiner Arbeitskapazitäten ein – doppelt so viel wie die Karibik und Westafrika, die in der Studie den zweiten Platz unter den Risikoregionen belegen. Demnach sind insbesondere Singapur und Malaysia betroffen. Dort sagen die Forscher einen Produktivitätsrückgang zwischen 24 und 25 Prozent vorher. In den Staaten wird demnach bis 2045 die Anzahl der Tage mit extremer Hitze von aktuell 335 auf 364 Tage steigen. 

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James Allan, Leiter der Abteilung Umwelt bei Verisk Maplecroft, warnt vor steigenden Kosten für Investoren in der Region. „Regierungen und Wirtschaft müssen die Assets, Sektoren, Rohstoffe und Gruppen identifizieren, die am gefährdesten sind und dort schützende Maßnahmen ergreifen“, drängt er.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier.

Jana Kugoth
Keywords:
Südostasien | Dürre | Globale Erwärmung | Klimawandel | Karibik | Westafrika | Studie | Produktivität
Ressorts:
Markets

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