EEG-Refom
06.03.2014

Umlage für Eigenstrom: Mittelstand stoppt Investitionen

Wegen der drohenden Ökostrom-Umlage hält der Mittelstand Investitionen in die Eigenstromerzeugung zurück, wie eine aktuelle Unternehmensumfrage ergab. Der Bundesverband der Energie-Abnehmer rechnet allein unter den eigenen Mitgliedern mit einem ausbleibenden Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro.

Der Mittelstand fürchtet die EEG-Umlage auf Eigenstromerzeugung und verringert deswegen seine Investitionen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bundesverbands der Energie-Abnehmer (VEA) unter seinen Mitgliedern. Im aktuellen Referentenentwurf zur EEG-Reform steht eine Ökostrom-Umlage von bis zu 4,5 Cent pro Kilowattstunden für den eigenerzeugten Strom. 

Anzeige

„Dies sorgt für Unsicherheit, die sich bei mittelständischen Unternehmen vor allem bei der finanziellen Langzeitplanung bemerkbar macht“, sagt VEA-Geschäftsführer Volker Stuke. Allein die 4.500 Verbandsmitglieder würden laut Stuke Investitionen von geschätzten 1,3 Milliarden Euro im Bereich Energieeigenerzeugung zurückhalten. 

Anzeige

Ein Viertel der rund 450 teilnehmenden Unternehmen gab in der Studie an, wegen der angekündigten EEG-Umlage den Bau einer Eigenerzeugungsanlage abgebrochen oder vorerst nicht realisiert zu haben.

 

Daniel Seeger
Keywords:
EEG-Reform | EEG-Umlage | Eigenstromerzeugung | Energiepolitik | KWK
Ressorts:
Governance

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen