Green Finance
01.08.2017

Umweltbank: Niedrige Zinsen drücken Gewinn

Foto: Umweltbank
Der Nürnberger Umweltbank macht der niedrige Leitzins der EZB zu schaffen.

Das Geschäftsvolumen wächst, die Kunden investieren mehr. Dennoch geht der Gewinn der Nürnberger Umweltbank zurück.

Wie die Umweltbank berichtet, ist ihr Gewinn nach Steuern im ersten Halbjahr 2017 um 20 Prozent auf 12,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. „Weil wir keine Negativzinsen von unseren Kunden verlangen, liegt das Ergebnis wie erwartet unter dem Wert der beiden Vorjahre, aber weiterhin auf hohem Niveau", rechtfertigt Vorstandssprecher Stefan Weber den Gewinnrückgang. Die niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank machen dem Unternehmen zu schaffen, an Minizinsen ist nur wenig zu verdienen.

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Sieben Prozent mehr Geschäftsvolumen

Die Bank, die mit dem Geld ihrer Sparer Kredite für ökologische Bau- und Erneuerbare-Energien-Projekte vergibt, profitiert aber von der höheren Investitionsbereitschaft ihrer Kunden. So stiegen das Geschäftsvolumen um sieben Prozent auf 3,7 Milliarden Euro und die Umweltkredite um zwei Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

Die börsennotierte Umweltbank wurde vor 20 Jahren in Nürnberg gegründet und hat seitdem mehr als 22.000 Umweltprojekte finanziert. Ihr Aktienkurs zeigte keine eindeutige Reaktion auf die vorlegten Zahlen, hat jedoch in den vorherigen zwölf Monaten um 16 Prozent nachgegeben.

Thomas Bauer
Keywords:
Banken | Umweltbank | Green Finance | Niedrigzins
Ressorts:
Finance

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