Beteiligung
26.09.2012

Windreich mit Rückschlag

Windparkentwickler Windreich muss eine Beteiligung von zehn Prozent am insolventen Branchenpionier Fuhrländer abschreiben. Kein gutes Zeichen für den geplanten Börsengang des Unternehmens.

Die vergangene Woche verkündete Insolvenz des Windanlagenbauers Fuhrländer trifft auch den Projektierer Windreich aus Wolfschlugen bei Stuttgart. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte gegenüber BIZZ energy today, dass Windreich eine Abschreibung von über 20 Millionen Euro auf die Fuhrländer-Beteiligung vornimmt. Die Abschreibung ist ein Rückschlag für Windreich, die einen baldigen Gang an die Stuttgarter Börse anstreben. Derzeit hat das Unternehmen dort zwei Anleihen platziert.

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Windreich ist mit 9,45 Prozent zweitgrößter Aktionär bei Fuhrländer. „Aktuell gebe es keine Projekte bei Windreich, bei denen Turbinen von Führländer verwendet werden,“ so der Sprecher. Eine Beeinträchtigung im operativen Geschäft sei deshalb ausgeschlossen. Der Fokus bei Windreich liegt besonders bei Offshore-Projekten.

Der einstige Pionier von Windanlagen Fuhrländer gab am 20. September seine Insolvenz bekannt. Die laufenden Geschäfte sollen jedoch weiter geführt werden. Derzeit ist das Unternehmen an sieben Projekten beteiligt und beschäftigt 431 Mitarbeiter. Erst Anfang August 2012 übernahm die Firma Windgröße des ukrainischen Managers Maxim Efimov 80 Prozent der Anteile.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
Windreich | Willi Balz | Maxim Efimov | Maschinen- und Anlagenbau | Windkraft
Ressorts:
Finance

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