Internationale Presseschau
29.10.2013

Zeitdruck bei erstem US-Offshore-Windprojekt

depositphotos, Giovanni Gagliardi
Noch drehen keine Windräder vor der Küste Massachusetts

Kritische Lage für das Cape Wind-Projekt vor der Küste Massachusetts. Nur bis Jahresende gibt es staatliche Vergünstigungen für die 2,6 Milliarden Dollar teure Anlage. Noch kämpft der Betreiber vor Gericht.

Der Bostoner Projektierer Cape Wind möchte bis zum 31. Dezember dieses Jahres mit dem Bau des ersten Offshore-Windparks in den Vereinigten Staaten beginnen. Nur bis Jahresende gelten die staatlichen Vergünstigungen in Höhe von 30 Prozent für Investitionen in erneuerbare Energien, berichtet das US-Magazin Renewable Energy World.

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Zwei Rechtsverfahren stehen noch aus, nachdem das Unternehmen bereits 13 Verfahren gewonnen hat, sagte Dennis Duffy, Vize-Präsident von Cape Wind, auf einer Windenergie-Konferenz in Providence, Rhode Island. „Wir denken, dass wir die Entscheidungen noch in diesem Herbst bekommen.“

Dänischer Investor mit an Bord

Seit über einem Jahrzehnt plant der Bostoner Projektierer den 2,6 Milliarden US-Dollar teuren Offshore-Park vor der Küste des US-Staates Massachusetts. Anfang des Jahres stieg die japanische Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ ein, im Juni folgte der dänische Investor Pension Danmark mit 200 Millionen Dollar.  Laut Cape Wind seien weitere Beteiligungen an dem 468-Megawatt-Projekt im Gespräch. 

Widerstände gegen das Projekt gab es von Umweltschützern, Fischern und Mitgliedern des Kennedy-Clans. „Mit dem sich anbahnenden Aus der Steuervergünstigung wird das gesamte Kartenhaus einstürzen“, sagte Audra Parker von der Alliance to Protect Nantucket Sound. Time is running out.

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Redaktion
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Internationale Presseschau | Windenergie | Offshore-Windenergie | USA | ITC | Projektfinanzierung
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Technology | Markets

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