Stromerzeugung
27.07.2017

Zubau bei Onshore-Windenergie hält an

Foto: Pixabay
Aufrichten einer Windkraftanlage

In Deutschland nimmt die Zahl von Windkraftanlagen an Land weiter zu. Im ersten Halbjahr kam eine Kapazität von insgesamt 2.281 Megawatt dazu. Doch die Branchenverbände warnen vor einem Einbruch.

790 Windkraftanlagen sind in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in Deutschland errichtet worden. Das seien elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilten der Bundesverband Windenergie (BWE) und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Berlin mit. Für die Windenergie an Land sei dies das „vierte starke Jahr in Folge“.

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Allerdings wurden 146 Anlagen mit einer Leistung von 167 Megawatt abgebaut, so dass der Netto-Zuwachs bei 2.114 Megawatt lag.

Steigerung basiert auf alten Genehmigungen

Der Schub im ersten Halbjahr speist sich nach Einschätzung der Verbände vor allem noch aus Baugenehmigungen, die bis Ende 2016 unter dem alten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erteilt wurden. Für die nächsten Jahre befürchten BWE und VDMA aber einen starken Rückgang bei Neubauten.

2018 könne es wegen schleppender Umsetzung von Projekten zu einem „deutlichen Einbruch der Ausbauzahlen“ kommen“, warnten die beiden Branchenverbände. Es sei bereits ein Rückgang der Anlagen-Neubestellungen für die kommenden Jahre erkennbar.

Lesen Sie hier eine detaillierte Analyse der ersten Windenergie-Auktionsrunde 2017, erstellt von bizz energy Research.

Christian Schaudwet
Keywords:
Windenergie | BWE | VDMA | EEG | Windkraftanlagen
Ressorts:
Markets

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