Statistik
29.04.2013

Ökostromland Schweden

Dieter Schütz / pixelio.de
Die Wasserkraft bringt den Schweden sauberen Strom.

Schweden hat unter den europäischen Ländern den höchsten Anteil an erneuerbaren Energien. Fast die Hälfte der Energie stammt dort aus regenerativen Quellen. Dagegen belegt Deutschland im EU-Vergleich nur einen Platz im Mittelfeld.

Die Schweden haben den höchsten Anteil an erneuerbaren Energien unter den 27 EU-Mitgliedsstaaten. Mit 46,8 Prozent stammte 2011 knapp die Hälfte der verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen, das zeigen aktuelle Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat. Gegenüber dem Jahr 2004 stieg der Erneuerbaren-Anteil am Bruttoendenergieverbrauch von 38,3 Prozent um 8,5 Prozentpunkte. Zudem wird der Ökostromanteil in Schweden am schnellsten ausgebaut. Ein Großteil des schwedischen Ökostroms stammt auch aus Wasserkraft. 

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Auf den vorderen Plätzen der Eurostat-Untersuchung befinden sich Lettland mit einem Anteil an Erneuerbaren von gut 33 Prozent, gefolgt von Finnland (31,8 Prozent) und Österreich (30,9 Prozent). Den niedrigsten Wert meldete Malta mit 0,4 Prozent. Klimavorreiter Deutschland erreichte mit 12,3 Prozent nur einen Platz im Mittelfeld. 

202020-Strategie der EU

EU-Ziel im Rahmen der 202020-Strategie ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 Prozent der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch zu erzielen. Im Jahr 2011 konnten innerhalb der Europäischen Gemeinschaft 13 Prozent erreicht werden. Die weiteren EU-Ziele lauten: 20 Prozent Emissionssenkung und ein Fünftel mehr Energieeffizienz.

nhp
Keywords:
Ökostrom | erneuerbare Energien | Schweden
Ressorts:
Governance | Markets

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