Energiepartnerschaft Deutschland-Südafrika
22.02.2013

Ökowende statt Steinkohle

Bislang kam vom Kap der Guten Hoffnung hochwertige Steinkohle für die deutschen Kraftwerke. Künftig planen Deutschland und Südafrika eine Kooperation bei Ökostrom, Stromnetzen und Effizienztechnik.

Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, schloss in Kapstadt mit der südafrikanischen Energieministerin Dipuo Peters eine Absichtserklärung zur Begründung einer deutsch-südafrikanischen Energiepartnerschaft. 

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Dabei geht es um den Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen, Energieeffizienz sowie Energieforschung. Auch eine Zusammenarbeit bei der in Deutschland umstrittenen Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) ist Teil der Vereinbarung. „Die Energiewirtschaften unserer beiden Länder haben vieles gemeinsam, etwa die hohe Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger“, erklärte Kapferer. 

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Cleantech für Südafrika

Südafrika versorgt seit Jahren maßgeblich deutsche Kraftwerke mit Steinkohle. Gleichzeitig haben beide Länder einen nachhaltigen Umbau ihrer Energieversorgung eingeleitet. Die Bedingungen für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz seien in Südafrika besonders günstig, so Kapferer. Im Klartext:  Das Land kann künftig von der Technologie „Made in Germany“ profitieren. Bei Effizienttechnik sind viele deutsche Unternehmen führend. Am weltweiten Umsatzvolumen von rund zwei Billionen Euro für Cleantech-Produkte haben hiesige Firmen einen Anteil von 15 Prozent. 

 

nhp
Keywords:
Energiepartnerschaft | CCS | Cleantech | Energieeffizienz | Ökostrom | Stefan Kapferer
Ressorts:
Governance

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