Frage des Monats
05.06.2013

„Antidumping-Verfahren beeinträchtigen den Solarmarkt“

Im Kampf gegen Überkapazitäten und die Konkurrenz aus China müssen heimische Solarfirmen kräftig Federn lassen. Paolo Rocco Viscontini, Chef des Solarunternehmens Enerpoint, hält dennoch nicht viel von Strafzöllen auf chinesische Solarprodukte.

„Die erfolgreiche europäische Solarindustrie ist auf dem Weg, Teil der globalen Energieversorgung zu werden. Das zeigt sich an den jährlichen Zuwachsraten installierter Gigawatt. Vor allem der deutsche Solarmarkt wird auch künftig eine führende Position in Europa einnehmen. Die Antidumping- und Antisubventions-Verfahren der Europäischen Kommission gegen chinesische Solarprodukte beeinträchtigen den Solarmarkt allerdings jetzt schon sehr stark. Die Modulpreise sind bereits um 20 Prozent gestiegen. Mindestens 90 Prozent des Solarsektors würden durch Strafzölle geschädigt – mit Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Umsätze.“

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Paolo Rocco Viscontini ist CEO des italienischen Solarunternehmens Enerpoint.

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Paolo Rocco Viscontini
Keywords:
Solarkrise | Paolo Rocco Viscontini | Enerpoint | Antidumpingzölle
Ressorts:
Markets | Community

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