Frage des Monats März
06.03.2013

„Deutschland braucht Fracking-Gas nicht“

Bundesumweltamt
Jochen Flasbarth ist Präsident des deutschen Umweltbundesamts.

Ist Schiefergas Fluch oder Segen? Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, warnt vor möglichen Folgen.

„Die Auswirkungen des US-Fracking- Booms auf die internationalen Energiemärkte sind schwer absehbar. Für Deutschland sehe ich nicht, dass die Methode eine Rolle spielen wird. Dafür sind zu viele Risiken ungeklärt. Schlimmstenfalls kann Fracking sogar das Trinkwasser verunreinigen. In Wasserschutzgebieten sollte der Gesetzgeber Fracking daher ohnehin verbieten. Andernorts muss die Umweltverträglichkeit umfassend geprüft werden. Deutschland braucht Fracking-Gas auch nicht, denn wir sind beim Ausbau der Erneuerbaren schon sehr weit und haben zudem stabile Lieferbeziehungen für Gas.“ 

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Die Auswirkungen des US-Fracking- Booms auf die internationalen Energiemärkte sind schwer absehbar. Für Deutschland sehe ich nicht, dass die Methode eine Rolle spielen wird. Dafür sind zu viele Risiken ungeklärt. Schlimmstenfalls kann Fracking sogar das Trinkwasser verunreinigen. In Wasserschutzgebieten sollte der Gesetzgeber Fracking daher ohnehin verbieten. Andernorts muss die Umweltverträglichkeit umfassend geprüft werden. Deutschland braucht Fracking-Gas auch nicht, denn wir sind beim Ausbau der Erneuerbaren schon sehr weit und haben zudem stabile Lieferbeziehungen für Gas.“ 

 

nhp
Keywords:
Jürgen Flasbarth | Bundesumweltamt | Fracking | Schiefergas
Ressorts:
Technology

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