Frage des Monats
29.04.2013

„Grundlegende EEG-Reform notwendig“

Foto: Depositphotos

Die Debatte um die Kosten der Energiewende ist in vollem Gange. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertag fordert eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die bloße Anpassung der Vergütungssätze reiche nicht mehr aus.

„Dringend notwendig ist jetzt eine grundlegende Reform des EEG, mit dem Ziel, den Einstieg in die eigenständige Marktfähigkeit erneuerbarer Energien zu schaffen. Durch das EEG sind die Erzeugungskapazitäten der Erneuerbaren rasant gestiegen. Sie sind heute ein zentrales Element der Stromversorgung. Rücksicht auf die Konsequenzen für Kraftwerkspark, Netzausbau und die Entwicklung der Strompreise ist dem EEG bisher aber fremd. Und das ist ein gewaltiges Risiko für die Akzeptanz der Energiewende. Die Höhe der EEG-Umlage hat für Verbraucher und Wirtschaft die Grenze des Vertretbaren längst überschritten; die Netze stoßen durch den unstet eingespeisten grünen Strom an die Grenzen. Die bloße Anpassung der Vergütungssätze reicht nicht mehr aus. Wirtschaftliche Preise müssen in den Zielkatalog des EEG mit aufgenommen werden, ebenso die Integration der Erneuerbaren in den Markt und ein an den Netzausbau angepasster weiterer Ausbau.“

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 Martin Wansleben ist Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertag 
 
Lesen Sie dazu den Beitrag von Michael Hüther, IW Köln: „Förderung von Erneuerbaren muss kosteneffizient sein“
Redaktion
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BIZZ-Exklusiv | EEG | erneuerbare Energien | Strompreisbremse | DIHK | Marin Wansleben
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