BIZZ-Exklusiv
03.06.2013

„Produktion verliert an Bedeutung“

Phlilip Comberg, Foto: Conergy
Phlilip Comberg, Foto: Conergy

Hat die Solarindustrie eine Zukunft in Deutschland? Philip Comberg, Vorstandschef des Modulbauers Conergy, ist davon überzeugt. Die Hersteller müssen sich allerdings von der reinen Komponentenproduktion verabschieden.

„Der Solarmarkt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die in den letzten beiden Jahren drastisch rückläufigen Systempreise sowie sinkende Einspeisevergütungen stellen die Branche vor große Herausforderungen. Gleichzeitig gehört diese Entwicklung jedoch auch zum notwendigen Reifeprozess einer jeden Industrie. Sinkende Preise und steigende Stromkosten haben dazu geführt, dass die Netzparität erreicht und Solarstrom für Endverbraucher in Deutschland heute wettbewerbsfähig ist. Der bisher weitestgehend renditeorientierte Solarmarkt wird nun erstmals zu einem Teil des Energiemarktes. Dieser hat andere Anforderungen an die Marktteilnehmer: Während die reinen Komponenten und die Produktion an Bedeutung verlieren, gewinnen Komplettlösungen sowie weiche Faktoren wie Kundennähe oder Serviceleistungen an Gewicht – denn der Solarstrom der Zukunft kommt aus der Steckdose eines jeden Endverbrauchers, ohne dass er sich um Anlagenbetrieb oder Wartung kümmern muss.“

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Philip Comberg ist Vorstandsvorsitzender des Solarmodulherstellers Conergy

 

 

Philip Comberg
Keywords:
Solarenergie | Philip Comberg | BIZZ-Exklusiv | Conergy
Ressorts:
Markets

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