BIZZ-Exklusiv
08.07.2013

„Reduzierter Offshore-Ausbau spart Milliarden“

Holger Krawinkel, Energieexperte der Verbraucherzentrale Bundesverband

Die Bundesregierung hat sich bei der Offshore-Windenergie sehr ambitionierte Ziele gesteckt, doch der Ausbau stockt. Holger Krawinkel, Leiter Energie bei der Verbraucherzentrale Bundesverband, plädiert in seinem Beitrag für BIZZ energy today für deutlich weniger Offshore-Wind.

„Bislang wird ein Ausbau der Windenergie in der Nordsee auf bis zu 13,2 Gigawatt bis 2024 angenommen, realistisch sind aber maximal 5,9 Gigawatt. Das Problem: Ein Netzausbau, der auf unrealistischen Offshore-Ausbauzielen beruht, führt zwangsläufig zu Überkapazitäten.

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Für die Nordsee sieht der Netzentwicklungsplan bis 2023 Leitungen im Umfang von insgesamt 13,8 Gigawatt vor. Dadurch drohen jährliche Leerkosten, die ab 2021 bis zu einer Milliarde Euro betragen könnten. Eine Studie der Agora Energiewende zeigt: Ein bis 2023 auf fünf Gigawatt beschränkter Offshore- Ausbau spart rund zwei Milliarden Euro pro Jahr.“ 

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Interview mit Tennet-Chef Lex Hartman über verfehlte Offshore-Ziele und fehlende Windturbinen.

Redaktion
Keywords:
Holger Krawinkel | Offshore-Windenergie | BIZZ-Exklusiv
Ressorts:
Markets

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