Frage des Monats: Februar
05.02.2013

„Strom möglichst selbst verbrauchen“

Depositfotos, Stuart Miles

Kommunizierende Haushaltsgeräte und App-gesteuerte Waschmaschinen: Steht das Smart Home vor dem Durchbruch? Ja, meint Professor Martin Braun von der Universität Kassel. Die steigende Nutzung von Smart Phones kurbelt auch die Vernetzung von Haushaltsgeräten an.

„Das Smart Home wird sich in den kommenden Jahren durchsetzen. Der Durchbruch von Smart Phones begünstigt die Vernetzung von Haushaltsgeräten, um beispielsweise bei Abwesenheit zu prüfen, ob der Herd ausgeschaltet ist, oder um Prozesse zu beobachten und steuern zu können. 

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Zudem gibt es in Deutschland bereits über eine Million Photovoltaik-Anlagen. Für viele Anlagenbetreiber wird es auf Grund der Preisentwicklung von Interesse sein, den Strom möglichst selbst zu verbrauchen. Damit wird der Einsatz von Energiemanagement wichtig. Aus Effizienzgründen wird eine Elektrifizierung des Verkehrs und der Wärmeversorgung (beispielsweise durch Wärmepumpen und kleinen Blockheizkraftwerken) konsequent vorangetrieben. Damit stehen dem entsprechenden Haushalt relevante Potenziale für ein häusliches Energiemanagement zur Verfügung.“

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Professor Martin Braun leitet den Fachbereich für Energiemanagement und Betrieb elektrischer Netze an der Universität Kassel.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
BIZZ-Exklusiv | Smart Home | Martin Braun | Universität Kassel
Ressorts:
Technology | Markets

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