BIZZ-Exklusiv
21.06.2013

„Wir befinden uns in einer kritischen Phase“

Foto: WAB

Die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele für die Offshore-Windkraft formuliert. Doch die Investoren halten sich zurück. Ronny Meyer, Geschäftsführer des Offshore-Netzwerks WAB, fordert in einem Beitrag für BIZZ energy today klare Zusagen von der Politik.

Frage des Monats Juni: Scheitert das Offshore-Abenteuer?

Anzeige

 „Von einem Scheitern kann nicht die Rede sein: Derzeit werden sechs Offshore-Windparks mit knapp zwei Gigawatt Leistung gebaut. Durch seine Grundlastnähe ist Offshore-Wind unverzichtbar für die Energiewende. Wir befinden uns aber in einer kritischen Phase: Ende 2012 hatten wir die Hoffnung, durch die Haftungsregelung beim Netzanschluss sei der Knoten geplatzt. Kurz darauf hat die Kostendebatte maximale Verunsicherung bei Investoren verursacht, die bis zur Bundestagswahl anhalten wird. Die Offshore-Branche hat investiert und würde sechs bis sieben Gigawatt bis 2020 bauen.

Anzeige

Das sind weit weniger als die zehn Gigawatt, die die Bundesregierung seinerzeit versprochen hat. Jetzt liegt die Verantwortung bei der Bundesregierung, ihren Offshore-Plänen Taten folgen zu lassen, etwa durch die Beibehaltung der aktuellen Vergütungsregelung für die zweite Ausbaustufe.“

Ronny Meyer ist Geschäftsführer des Offshore-Netzwerks WAB (ehemals Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen)
Ronny Meyer
Keywords:
Offshore Wind | Ronny Meyer | WAB | BIZZ-Exklusiv
Ressorts:
Community

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen