Elektromobilität
22.05.2013

10.000 Mal laden

Deutschland holt bei der Batterieforschung auf. Am ZSW in Ulm gelang es Wissenschaftlern, die Lebensdauer von Akkus deutlich zu verlängern. Die Autoindustrie dürfte interessiert sein.

Wissenschaftler in Ulm haben einen neuen Bestwert bei den Ladezyklen für Lithium-Ionen-Batterien erreicht: Im Labor des Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) erreichte eine Batterie mehr als 10.000 Vollzyklen. Die Hochleistungszellen übertreffen bei der Lebensdauer (Zyklenstabilität) den internationalen Stand der Technik. Das Besondere: Die Aktivmaterialien für die Akkus stammen ausschließlich von deutschen Unternehmen. 

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Eine längere Lebensdauer von Akkus ist eine Bedingung davor, dass sich Elektroautos in der Masse durchsetzen. Batterien der Lithium-Ionen-Technologie müssen deshalb mindestens zehn Jahre lang durchhalten, ohne dass die Akkukapazität unter 80 Prozent des Nennwertes absinkt. Die ZSW hat das geschafft: „Nach 10.000 vollständigen Lade- und Entladevorgängen mit einem kompletten Lade- und Entladezyklus pro Stunde weisen unsere Lithium-Akkus immer noch mehr als 85 Prozent der Ausgangskapazität auf", berichtet Margret Wohlfahrt-Mehrens, Leiterin des Fachgebiets Akkumulatoren Materialforschung in Ulm. 

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nhp
Keywords:
ZSW | Elektromobilität | Lithium Ionen Batterie | Stromspeicher
Ressorts:
Technology

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