EEG-Umlage
10.01.2014

120 Milliarden in zwölf Jahren

Seit 2002 kassierten Betreiber von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz 120 Milliarden Euro. An den Ausnahmeregelungen für die energieintensive Industrie will die Große Koalition festhalten.

Betreiber von Erneuerbaren-Anlagen haben von 2002 bis Ende 2013 über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) insgesamt 120,4 Milliarden Euro erhalten. Das geht aus der Antwort der Budesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Grünen im Bundestag hervor. Dabei stieg die Vergütung über das EEG kontinuierlich an und erreichte im vergangenen Jahr den Rekordwert von knapp 20 Milliarden Euro. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stieg zwischen 2002 und 2013 von 25 Millionen auf 132 Millionen Megawattstunden an.

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Die Zahl der von der EEG-Umlage befreiten Unternehmen stieg seit 2005 von 297 auf 1.720 Unternehmen im vergangenen Jahr an. Die begünstigte Strommenge wuchs demnach von rund 64 auf 96 Gigawattstunden. Für die Bundesregierung bleiben die Besonderen Ausgleichsregelungen“ jedoch berechtigt: „Bei einer Abschaffung entstünden der deutschen stromintensiven Industrie erhebliche Wettbewerbsnachteile, wodurch die Produktion in Deutschland zurückginge und somit auch ihr Beitrag zur Zahlung der EEG-Differenzkosten.“

Redaktion
Keywords:
Erneuerbare-Energien-Gesetz | EEG-Umlage | EEG-Ausnahmen
Ressorts:
Governance

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