Die deutschen Stromverbraucher zahlten davon nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 16,6 Milliarden Euro über die Umlage auf jede verbrauchte Kilowattstunde Strom. Nur gut 2,9 Millionen Euro konnten Anlagenbetreiber durch den Stromverkauf an der Strombörse verdienen. Die Zahlen veröffentlichten die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW auf ihrer gemeinsamen Internetseite (eeg-kwk.net). 

Die neuen Daten übersteigen die zuvor erstellte Prognose der Netzbetreiber: Sie waren nur von einer Summe von 17,6 Milliarden Euro ausgegangen. Zudem kalkulierten sie mit einem höheren Börsenerlös. So ergab sich ein Minus von 2,7 Milliarden Euro, das die Netzbetreiber vorschießen mussten. 

Deshalb steigt die EEG-Umlage mit dem Jahresbeginn 2013 von 3,6 auf 5,3 Cent pro erzeugte Kilowattstunde, wie bereits Mitte Oktober bekannt gegeben wurde. Für das Jahr 2014 rechnen die Übertragungsnetzbetreiber nicht mehr mit einem drastischen Antieg der EEG-Umlage.

(Depositfotos)