Innovationsförderung
09.04.2013

20 Millionen Euro für mehr Materialeffizienz

Sparen klingt für Unternehmer immer gut, nun soll auch die Umwelt profitieren: Innovative Projekte, die bis zu einem Fünftel des eingesetzten Materials einsparen, will das Umweltministerium künftig mit bis zu 20 Millionen Euro fördern.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat im Rahmen der Hannover Messe den neuen Förderschwerpunkt „Materialeffizienz in der Produktion“ vorgestellt. Das Bundesumweltministerium (BMU) stelle dafür aus dem Umweltinnovationsprogramm bis zu 20 Millionen Euro bereit, teilte Altmaier mit. Ziel des Förderprogramms sei es, Produktionsabläufe zu optimieren, um natürliche Ressourcen zu schonen. Das Umweltbundesamt in Dessau soll das neue Programm fachlich betreuen, die staatliche KfW Bankengruppe übernimmt die administrative und finanzielle Abwicklung.

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Nach Angaben des BMU haben deutsche Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe besonders hohe Materialkosten. Im Schnitt machten Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe über 40 Prozent des Bruttoproduktionswertes aus – doppelt so viel wie die Lohnkosten. Durch neue Maschinen können im Schnitt rund 20 Prozent an Materialkosten eingespart werden, hofft Minister Altmaier. 

Gefördert werden dabei Pilotprojekte zur Umsetzung materialeffizienter Produktionsprozesse oder Verfahren, die eine materialintensive Herstellung ersetzen. Zudem soll der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als neuer Rohstoff forciert werden.

 

 

 

 

nhp
Keywords:
Materialeffizienz | Produktion | Hannover Messe | Peter Altmaier
Ressorts:
Technology

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