Die 5,85 Milliarden Euro kommen aus dem Fördertopf „Connecting Europe“ und sollen bis 2020 in dringende Netz-Projekte fließen. Auf der nun veröffentlichten Liste der EU-Kommission stehen etwa 140 geplante Stromleitungen und -speicher oder 100 Projekte aus der europäischen Gasversorgung, die scih über eine Anschubfinanzierung freuen könnten.

Die Kommission wertete die Projekte auf ihrer Liste als „Vorhaben von gemeinsamem Interesse“, die mindestens zwei EU-Mitgliedstaaten nutzen, den Wettbewerb steigern, die Versorgungssicherheit erhöhen und die CO2-Emissionen senken. Darunter fällt zum Beispiel das Seekabel zwischen Wilster in Deutschland und Tonstad in Norwegen. 

Aber nicht nur mit Geld will die EU fördern, die Auswerählten können sich auch über beschleunigte Verfahren, etwa bei der Umweltverträglichkeitsprüfung freuen.   

Die Chefin des deutschen Branchenverbands BDEW, Hildegard Müller, begrüßt die europäische Initiative: „Die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren ist ein richtiger Ansatz, um mehr private Investoren für den Ausbau von Infrastruktur zu gewinnen.“

 

(Tennet)