Chiles Energieministerium sowie die staatliche Gesellschaft für ökonomisches Wachstum, Corfo, gaben nun Abengoa den Zuschlag für das ausgeschriebene Solarthermie-Projekt, wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilt. Neben Chiles Regierung und der Europäischen Union fördern unter anderem zwei Fonds (Clean Technology und Canadian) sowie die deutsche KfW das Projekt.

Die Anlage soll ab der zweiten Jahreshälfte 2014 in der Atacamawüste im nördlichen Chile entstehen. Das Potenzial für die Solarthermie ist groß, denn es handelt sich um eine der heißesten Wüsten der Erde. Bei Solarthermie-Kraftwerken wird Strahlung über Spiegel eingefangen, die zunächst in Hitze und über Turbinen-Technik dann in Strom umgewandelt wird. Im konkreten Fall soll dabei ein Wärmespeicher für 17,5 Stunden vorhalten, so dass die Anlage auch bei Nacht Strom produzieren kann.

Chile verabschiedete vergangenes Jahr ein Gesetz, dass ab 2025 mindestens 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen muss. Jorge Bunster, chilenischer Energieminister, möchte mit dem Projekt die Stromerzeugung des Landes diversifizieren.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

Lesen Sie jeden Tag exklusiv ausgewählte Beiträge aus der internationalen Presse bei BIZZ energy today.

(Depositphotos.com )