In Punkto Sicherheit sind die in Frankreich, Russland oder China entwickelten neuen Atomkraftwerke (AKW) auf dem gleichen Level wie die bisher in Betrieb befindlichen Anlagen. So lautet das Ergebnis einer druckfrischen Studie des französischen Instituts für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN), aus der die Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

Die IRSN untersuchte darin sechs Anlagen, die das Internationale Forum Generation IV entwickelt.

Dieser Forschungsverbund, dem auch Frankreich, China und Russland angehören, arbeitet an der Entwicklung neuer Kernkraftwerke der vierten Generation, die ab 2030 einsatzfähig sein sollen. 

Nur einer der untersuchten Reaktortypen – der sogenannte natriumgekühlte schnelle Reaktor – könne nach aktuellem Entwicklungsstand bis Mitte des Jahrhunderts gebaut werden. Ob die angekündigten höheren Sicherheitsstandards dabei jedoch erreicht würden, sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersehbar, schreibt die IRSN in der Studie.

 
(foto: deposit)