Bilanz
21.01.2015

Alstom nach GE-Deal mit Auftragsplus

Der Industriekonzern aus Frankreich hat mit seinem Auftragsvolumen in den vergangenen drei Monate die Erwartungen der Analysten übertroffen und kann auf weitere Einnahmen aus Zusatzvereinbarungen mit GE hoffen.

Der französische Industriekonzern Alstom hat nach dem Verkauf seiner Energiesparte die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Laut Unternehmensangaben verbuchte der Konzern in den vergangenen drei Monaten für das verbleibende Geschäft mit Zügen und Bahntechnik Aufträge im Volumen von 1,6 Milliarden Euro.

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Für das bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr 2014/15 werde mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich gerechnet.

Alstom hatte Mitte des vergangenen Jahres zugestimmt, die Energiesparte für 12,4 Milliarden Euro an den US-Konzern General Electric (GE) zu verkaufen. Alstom-Chef Patrick Kron sagte, dass zur Zeit die Zustimmung der Aufsichtsbehörden für den Deal eingeholt werde. Das Geschäft solle im zweiten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein.

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Zudem erwarte Alstom weitere Einnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro aus Zusatzvereinbarungen mit GE.

Auch der Münchner Technikriese Siemens hatte gemeinsam mit dem japanischen Mischkonzern Mitsubishi um die Energiesparte von Alstom gebuhlt, letztlich jedoch gegen den US-Rivalen GE den Kürzeren gezogen.

Daniel Zugehör
Keywords:
Alstom | Siemens | GE | General Electric | Patrick Kron
Ressorts:
Finance | Markets

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