Gasmarkt
16.02.2016

Analyst Adibi: Kein iranisches Gas für Europa

foto: Wikipedia
National Iranian Gas Company

Trotz erheblicher Vorräte von knapp 57 Trillionen Kubikmetern werde der Iran nach Aufhebung der Sanktionen den Weltmarkt nicht mit Gas fluten, prognostiziert der Londoner Unternehmensberater Siamak Adibi.

Nach der Aufhebung der Sanktionen herrscht im Iran Partylaune. Dennoch werde der Iran sein Gas nicht nach Europa exportieren, glaubt Siamak Adibi, Leiter der Forschungsgruppe Mittlerer Osten beim Londoner Beratungshaus Facts Global Energy. Das sagte er am heutigen Dienstag auf der Energiemesse e-world in Essen.

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Zwar verfüge der Iran über Vorkommen von knapp 57 Trillionen Kubikmeter (rund 2.000 Trillion Kubikfuß), doch seien die Transportkosten für Erdgas per Pipeline nach Europa zu hoch. Stattdessen werde die Regierung in Teheran die Vorkommen überwiegend in die Nachbarländer Irak und Pakistan transportieren. 

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Die Aufhebung der Sanktionen wegen des Nuklearprogramms des Iran ermögliche die Fertigstellung des iranisches LNG-Projekts bis 2021 oder 2022, sagte Adibi weiter. Bisher seien fast 2,5 Milliarden US-Dollar in das LNG-Projekt geflossen, sodass die Fertigstellung als sicher gelte.

Redaktion
Keywords:
Gas | Iran | Sanktionen | LNG | Erdgas
Ressorts:
Markets

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