Nach Angaben des IT-Riesen, lauf rund drei Viertel der Rechenzentren des Unternehmens mit Strom aus erneuerbaren Energien.  „Wir bemühen uns, das Stromnetz überall da grün zu gestalten, wo wir unsere Einrichtungen haben”, sagt Marketing-Manager Scott Brodick.

Apple betreibt Rechenzentren in Maiden, North Carolina, und Newark, Kalifornien. Weitere Rechenzentren sind in Oregon und in Nevada geplant. Die Anlage in Maiden laufe bereits seit Ende vergangenen Jahres vollständig mit Ökostrom, so der Konzern. Der Strom stammt aus dem laut Apple größten Solarpark in den USA. Die Firmenzentrale in Cupertino im US-Bundesstaat Kalifornien wird ebenfalls mit Grünstrom versorgt. 

Wegen des wachsenden Energieverbrauchs von Servern und Endgeräten ist die IT-Branche stark unter Druck, was Investments in erneuerbare Energien angeht. Google hat bereits im dreistelligen Millionenbereich in Windparks investiert. Apple verblüffte zu Jahresbeginn mit Plänen für eine eigenen Windturbine.

Darüber hinaus gab der Konzern in seiner jährlich erscheinenden Umweltbilanz an, dass sein aktueller iMac 68 Prozent weniger Material erfordere und die Herstellung 67 Prozent weniger CO2-Ausstoß verursache. Als Vergleichswerte zieht Apple allerdings Modelle aus dem Jahr 1998 heran.

Medienberichten zufolge lobt sogar Greenpeace das US-Unternehmen für seine Bemühungen und eine bessere Informationspolitik. Die Umweltbewegung hatte Apple in der Vergangenheit unter anderem wegen mangelnder Transparenz kritisiert.

 

Apple-Store in New York (Apple)