Energieversorger
19.03.2015

Arabischer Investor soll RWE aus roten Zahlen helfen

RWE-Konzernzentrale in Essen.

Der Essener Energieriese führt offenbar Verkaufsgespräche mit einem Scheich aus Abu Dhabi.

 

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Ein Investor aus Abu Dhabi will offenbar einen Anteil von zehn Prozent an dem unter den Folgen der Energiewende leidenden Essener Konzern erwerben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, gehe es um eine Kapitalbeteiligung in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro. 

RWE bestätigte die Meldung bislang nicht. Man prüfe zurzeit verschiedene Arten der Zusammenarbeit.

Als möglicher Interessent wird Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan gehandelt. Der Bruder des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate ist Chairman der International Petroleum Investment Company. 

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RWE-Chef Peter Terium hatte unlängst verkündet, das Geschäft im arabischen Raum auszubauen. Seit Januar 2015 ist der frühere Geschäftsführer der Desertec Industrial Initiative (Dii), Paul van Son, für RWE in Dubai aktiv. Van Son soll neben seinem Job als Dii-Geschäftsführer für RWE insbesondere Projekte mit Erneuerbaren in der Golfregion voranzutreiben. 

 
Jana Kugoth
Keywords:
RWE | Desertec | Golfregion | Abu Dhabi | Peter Terium | Energieversorger | Investment | Dii
Ressorts:
Finance | Markets | Community

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