Internationale Presseschau
24.02.2014

Argentinien entschädigt spanischen Öl-Konzern

Depositphotos

Spaniens führender Öl-Konzern Repsol und Argentinien einigen sich auf milliardenschwere Entschädigung nach Verstaatlichung der Repsol-Tochter YPF.

Nach einem beinahe zwei Jahre währenden Rechtsstreit einigten sich Repsol und die argentinische Regierung nun offenbar auf eine Entschädigungszahlung, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das spanische Erdölunternehmen soll fünf Milliarden US-Dollar von Argentinien erhalten, eine entsprechende Vereinbarung werde innerhalb weniger Tage von beiden Seiten unterzeichnet, heißt es weiter.

Anzeige

Die Auseinandersetzung begann mit der Verstaatlichung der argentinischen Repsol-Tochter YPF. Argentiniens Regierung stellte die YPF im Jahr 2012 unter staatliche Kontrolle, was Repsol als illegal bezeichnete. Argentinien sei Importeur von Öl und Gas geworden, weil Repsol zu wenig in die Förderung neuer Öl-Vorkommen investiert habe, begründete die argentinische Regierung damals ihren Schritt.

Anzeige

 

Daniel Zugehör
Keywords:
Repsol | Argentien | YPS | Erdöl | Energiemarkt
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen