E-Mobilität
05.08.2013

Audi verzichtet auf Batterieauto

Die VW-Tochter wird in den kommenden Jahren kein reines Elektroauto auf den Markt bringen. Das Unternehmen sieht derzeit keine Erfolgsaussichten für Stromer.

„In den nächsten Jahren wird es für ein reines Elektroauto keinen Markt geben“, sagte Audi-Marketing-Vorstand Luca de Meo dem Magazin „Focus“. Der Konzern sieht seine Chancen in Hybriden und Plug-In-Hybriden. Die Zulassungszahlen bei den Teilstromern steigen kontinuierlich. Seit Jahresbeginn gelangten laut Kraftfahrtbundesamt 12.400 Hybride neu auf die Straße, rund ein Drittel mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres.

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Audi-Konkurrent BMW hatte Ende Juli das rein elektrische Fahrzeug i3 präsentiert, dass Ende des Jahres auf den Markt kommt. Der Münchner Autobauer rechnet damit, dass reine E-Autos in den kommenden zwei Jahren einen Anteil an den Neuzulassungen von drei bis neun Prozent erreichen können. Das wäre deutlich mehr als bisher. Im Juni erhielten 489 Elektroautos eine Zulassung, bezogen auf die Gesamtzahl aller Neufahrzeuge von etwa 282.000 entspricht dies einem Anteil von 0,2 Prozent.

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Audi setzt auf E-Gas

Neben Hybridmodellen setzen die Ingolstädter auf grünes Erdgas. Audi lässt derzeit in einem Pilotprojekt im niedersächsischen Werlte eine Anlage bauen, die aus Windstrom Methan produzieren soll. Das Gas soll ins Netz fließen und genügend Kraftstoff für 1.500 Audi A3 mit Erdgasantrieb liefern. 

Karsten WIedemann
Keywords:
E-Mobilität | Audi | BMW
Ressorts:
Markets

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