Das letzte der vier Kraftwerke soll Ende 2016 vom Netz genommen werden, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und verweist auf ein Statement auf der Webseite des städtischen Energieversorgers.

In Peking war die Luftverschmutzung im vergangenen Jahr doppelt so hoch wie im landesweiten Durchschnitt.

Die Kohle-Meiler sollen durch vier Gaskraftwerke ersetzt werden, die das zweieinhalbfache an Leistung vorhalten sollen. 

Durch die Umstellung von Kohle auf Gas könnten bis zu 30 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 jährlich eingespart werden, sagt Tian Miado von dem Londoner North Square Vlue Oak.

Die Kohlestromer tragen einen Großteil zur Luftverschmutzung in Chinas Mega-Städten bei. In den vergangenen Jahren hatten 90 Prozent der 161 Städte die CO2-Grenzwerte überschritten, zitiert die Nachrichtenagentur die Zahlen des chinesischen Statistikamtes. 

Nachdem China sich lange gegen verbindliche Klimaschutzziele gewehrt hatte, unterzeichnete Chinas Staatschef Xi Jinping im November 2014 ein historisches Abkommen gegen den Klimawandel gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama, in dem sie die Zusammenarbeit beim Ausbau der Erneuerbaren vereinbarten. Allerdings plane die Regierung auch die Wiederaufnahme des nationalen Nuklear-Programms.