Internationale Presseschau
29.04.2013

Australien setzt weiter auf Kohle

BHP Billiton

Wegen der „Kohlenstoff-Blase“ droht der riesigen australischen Kohleindustrie eine „finanzielle Implosion“. Trotzdem investieren die Konzerne kräftig weiter in den Sektor.

Die Spekulationsblase wird platzen, sobald die Nationen Ihre Plänen zur Emissionssenkung tatsächlich umsetzen. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Untersuchung des australischen Climate Institute und des Think Tank Carbon Tracker Initiative. Weltweit wäre ein Großteil der Kohlereserven in diesem Falle wertlos. Trotzdem investieren viele Unternehmen und Investoren kräftig weiter in den Sektor.  

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Australische Konzerne stecken fast fünf Milliarden Euro in neue Mega-Förderprojekte. Das Land ist der weltweit größte Exporteur von Kohle. Der Kohleabbau im Bundesstaat Queensland stelle die zweitgrößte Gefahr für das künftige Klima dar – nach den gigantischen Kohle-Projekten in China, schrieb Greenpeace in einem Bericht Anfang des Jahres.

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„Investoren, Regierungen und viele Kohle-Konzerne sagen zwar, sie nähmen den Klimawandel ernst“, sagt John Connor, Mitautor und CEO des Climate Institute in Sydney. „Unser Bericht zeigt aber, dass sie das nicht tun oder bewusst die Risiken eingehen.“

 

Redaktion
Keywords:
Australien | Kohle | Klimawandel | Carbon Bubble
Ressorts:
Finance | Markets

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