Sicherheitspolitik
22.09.2015

Australisches Militär nicht für Kampf gegen Klimawandel gerüstet

foto: flickr, CC, Marc Trebl

Brisante Studie vom ehemaligen Chef der Streitkräfte.

 

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Australiens Streitkräfte sind unzureichend für die Folgen des Klimawandels gerüstet, lautet das Ergebnis einer am heutigen Dienstag vom australischen Klimarat veröffentlichten Studie. Demnach kann das Land schon heute den in Folge schwerer Stürme und extremer Wetterlagen steigenden Bedarf an humanitärer Hilfe nicht decken.

Studienautor ist der ehemalige Chef der australischen Streitkräfte, Admiral Chris Barrie. 
Er  bezeichnet den Klimawandel als „Bedrohungs-Multiplikator“ und warnt vor politischer Instabilität und sozialen Spannungen: „Der prognostizierte Anstieg des Meeresspiegels, die schrumpfenden Küsten und das eventuelle Verschwinden kleinerer Inseln könnten die maritimen Staatsgrenzen und die exklusiver wirtschaftlicher Territorien mit Bodenschätzen in Frage stellen“, warnt Barrie.

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Die Studie ist eine Abrechnung mit der Regierung des ehemaligen Premierministers Tony Abbott. Die Regierung in Canberra habe unzureichend auf die neuen Herausforderungen reagiert. Die USA und Großbritannien hingegen integrierten Maßnahmen in Kampf gegen den Klimawandel bereits heute in ihre Planungen.

Die Studie lesen Sie hier.

Jana Kugoth
Keywords:
Australien | Militär | Klimarat | Sicherheitspolitik | Unwetter | Klimawandel
Ressorts:
Governance | Community

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