Kohle
13.08.2015

Aviva: Investitionen in Kohle sind Risikogeschäft

foto: Aviva
Aviva-Zentrale in London.

Der internationale Versicherungskonzern warnt vor einem Reputationsverlust für die in Australien geplante Kohlemine Carmichael.

 

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Die Investmentsparte des Konzerns mit Sitz in London warnt vor Investitionen in die australische Kohlemine Carmichael im Bundesstaat Queensland in Australien. Der Versicherer warnt vor einem Reputationsverlust für das Projekt, bei dem unweit des von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Great Barrier Reef Kohle abgebaut werden soll.

„Die Reputationsrisiken, die dem Carmichael Projekt innewohnen, sind ernst und viele der Hauptfinanzierer haben das rechtzeitig erkannt und sind von dem Projekt zurückgetreten“, sagte Aviva-Managerin Abigail Herron dem Londoner Guardian.

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Zuletzt zog sich die Londoner Standard Chartered Bank aus dem umstrittenen 16 Milliarden US-Dollar-Projekt zurück. 
Zudem hatte eine kürzlich veröffentlichte Studie des US-amerikanischen Instituts für Energiewirtschaft und Finanzanalysen prognostiziert: Investitionen in die Carmichael-Mine seien „verlorene Vermögenswerte“ (hier lesen). 

Zusätzlich macht der Präsident der Pazifikinsel Kiribati, Anote Tong, gegen den geplanten Kohleabbau mobil. Er fordert ein weltweites Moratorium für neue Kohleminen. 

Ein solches Moratoirum würde jede Vereinbarung auf dem Klimagipfel in Paris „wirklich historisch“ machen, schreibt Tong in einem Brief an andere Staatschefs. 

Diese und weitere Meldungen lesen Sie täglich in der internationalen Presseschau auf bizzenergytoday.com.

Jana Kugoth
Keywords:
Carmichael | Great Barrier Reef | Aviva | Kohlebranche | Kohlemine | Australien
Ressorts:
Finance

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