Kernkraft
01.07.2015

Bayern will seinen Atommüll in NRW lagern

foto: deposit

Die Grünen kritisieren Seehofers Pläne und fordern Machtwort von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks.

 

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Die Landesregierung will den Atommüll vom Garchinger Forschungsreaktor FRM II unweit von München ab 2018 regulär im nordrhein-westfälischen Ahaus parken. Ministerpräsident Seehofer plane 17 Castor-Transporte bis 2036, zitiert die dpa aus einer Antwort auf eine Anfrage der Freien Wähler. 

Grünen-Politiker Oliver Krischer kritisiert: „Dass die CSU ihre hochradioaktiven Atommüll weiterhin im westfälischen Ahaus entsorgen will, ist eine bodenlose Frechheit.“  Er fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf, „dieser bayrischen Verschieberei einen Riegel“ vorzuschieben.  

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Die Ablehnung des Freistaats ist besonders brisant, da die Bundesregierung derzeit die Rücknahme von Castoren aus England und Frankreich plant. Diese sollen auf vier Bundesländer verteilt werden; Bayern soll bis zu neun Behälter aufnehmen. Seehofer lehnt auch dies ab.

Jana Kugoth
Keywords:
Kernenergie | Atommüll | Castortransport | Deutschland | Bayern | Horst Seehofer | Oliver Krischer
Ressorts:
Governance

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