Einen Tag vor Ablauf der Frist hat der Branchenverband BDEW das vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegte Eckpunktepapier zur Umstellung des EEG auf Ausschreibungen kommentiert. „Die künftige wettbewerbliche Ermittlung der Erneuerbaren-Förderung ist ein sehr gutes Instrument zur weiteren Marktintegration der Erneuerbaren Energien“, lobt BDEW-Chefin Hildegard Müller. „Mit Auktionsverfahren lässt sich bei richtiger Ausgestaltung eine hohe Kosteneffizienz der Erneuerbaren-Förderung erreichen.“

Jedoch warnt der Verband davor, Ausnahmeregelungen für einzelne Akteursgruppen zu schaffen. Nur so könne „ein einfaches, transparentes und vor allem diskriminierungsfreies Auktionsdesign“ geschaffen werden, heißt es seitens des BDEW. 

Bürgernetzwerke hatten nach den ersten Testphasen beklagt, sie befänden sich in einem aussichtslosen Wettbewerb mit den Stromriesen und Ausnahmereglungen gefordert (hier lesen).  

Mit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ab 2017 die bisher geltende fest kalkulierbare Einspeisevergütung ablösen. Im März 2016 soll es einen Kabinettsbeschluss zum EEG 2016 geben. 

 
(foto: deposit)