BDEW-Chefin Hildegard Müller drängt die EU-Umweltminister auf eine Reform des europäischen Emissionshandels. „Nur so kann sichergestellt werden, dass die vom Emissionshandelssystem erfassten Sektoren bis zum Jahr 2030 das CO2-Reduktionsziel von 43 Prozent gegenüber 2005 auch tatsächlich erreichen“, sagte Müller heute in Berlin. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris sagte Müller, die Reform sei „ein wichtiges Zeichen an die internationale Staatengemeinschaft.“

Die Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten beraten am heutigen Montag über die Vorschläge der Brüsseler Kommission zur Reform des CO2-Zertifikatehandels. Der Kommissions-Vorschlag sieht vor, die Zahl der CO2-Zertifikate ab 2021 jedes Jahr um 2,2 Prozent zu reduzieren – statt wie bislang um 1,74 Prozent.

Außerdem wollen die Umweltminister heute in Luxemburg über Konsequenzen aus der VW-Abgasaffäre diskutieren. 

Hildegard Müller. (foto: BDEW)