CO2-Zertifikate
26.10.2015

BDEW fordert Reform des EU-Emissionshandels

foto: BDEW
Hildegard Müller.

Verbandschefin Müller: Reform ist „wichtiges Zeichen an internationale Staatengemeinschaft“

 

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BDEW-Chefin Hildegard Müller drängt die EU-Umweltminister auf eine Reform des europäischen Emissionshandels. „Nur so kann sichergestellt werden, dass die vom Emissionshandelssystem erfassten Sektoren bis zum Jahr 2030 das CO2-Reduktionsziel von 43 Prozent gegenüber 2005 auch tatsächlich erreichen“, sagte Müller heute in Berlin. Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz in Paris sagte Müller, die Reform sei „ein wichtiges Zeichen an die internationale Staatengemeinschaft.“

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Die Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten beraten am heutigen Montag über die Vorschläge der Brüsseler Kommission zur Reform des CO2-Zertifikatehandels. Der Kommissions-Vorschlag sieht vor, die Zahl der CO2-Zertifikate ab 2021 jedes Jahr um 2,2 Prozent zu reduzieren – statt wie bislang um 1,74 Prozent.

Außerdem wollen die Umweltminister heute in Luxemburg über Konsequenzen aus der VW-Abgasaffäre diskutieren. 

Jana Kugoth
Keywords:
BDEW | CO2-Emissionen | Zertifikatehandel | Europäische Union | Klimaschutzziele
Ressorts:
Governance | Markets

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